Aktuell

07.07.2018

 

 

Eine besondere Aufgabe

 

sucht besondere Menschen!

 

  • Sie möchten ehrenamtlich tätig werde                                                                             und ein Stück ihrer Zeit verschenken?
  • Sie möchten andere Menschen, in schwieriger

    Lebenslage, ein Stück des Weges begleiten?

  • Sie möchten einer Gruppe Menschen angehören,

   die genauso denken wie Sie?

 

 

 

 

Die Weggefährten

 

Hospizgruppe Hückeswagen

 

bietet einen Vorbereitungskurs

für die Mitarbeit in der Hospizarbeit an.

 

 

Wir suchen Menschen, die den Mut haben,

sich auf neue Begegnungen einzulassen,

die sich bereit erklären sich mit den

Tabuthemen Krankheit, Tod und Trauer

auseinanderzusetzen.

 

Im Vorbereitungskurs werden eigene

Lebenserfahrungen reflektiert,

vor allem der Umgang mit eigenen

Verlusten und Krisensituationen.

Die Achtsamkeit für eigenes und fremdes

Erlernen und Handeln wächst.

 

Hinzu kommt praktisches Handwerkszeug

und Hintergrundwissen für die Arbeit

in einem Hospizdienst.

 

Wir bieten Ihnen Zugehörigkeit zu einer Gruppe,

die den achtsamen Umgang miteinander pflegt.

Es werden weitere Schulungen angeboten,

Supervision und gemeinsame Unternehmungen.

 

 

 

Der Kurs wird in den Räumlichkeiten der Hospizgruppe stattfinden. 

 

Sollten wir ihr Interesse geweckt haben,

dürfen Sie sich gerne für weitere Informationen

an unsere Koordinatorinnen wenden:

 

 

 

Die Weggefährten
Hospizgruppe Hückeswagen
Goethestr.8
42499 Hückeswagen

www.hospizgruppe-hueckeswagen.de
info@hospizgruppe-hueckeswagen.de
02192/9334858

 

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Basiskurs 2018-2      (52 UE)

 

Freitag,          31.08.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Begegnung mit dem Sterben

Samstag,       01.09.2018       09:00 – 16:00 Uhr      Erfahrung mit dem Leben

Freitag,          07.09.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Hospiz: Idee und Geschichte

Freitag,          14.09.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Die letzte Lebenszeit

Dienstag,      25..09.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Die letzte Lebenszeit

Montag,         01.10.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Kommunikation in Krankheit und Krise

Montag,         08.10.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Kommunikation in Krankheit und Krise

Montag,         15.10.2018       18:00 – 21:15 Uhr      An- und Zugehörige im Blick

Montag,         22.10.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Die Begleitpersönlichkeit

Freitag,          26.10.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Abschied

Samstag,       27.10.2018       09:00 – 16:00 Uhr      Trauer und Begleitung

 

Aufbaukurs: 2018-2   (20 UE)

 

Montag,         05.11.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Würde und Wahrnehmung

Montag,         12.11.2018       18:00 – 21:15 Uhr      Spiritualität und Rituale

Freitag,          16.11.2018       18:00 – 21:15 Uhr      (Mein) Ehrenamt

Samstag,       17.11.2018       09:00 – 16:00 Uhr       Selbstsorge und Achtsamkeit

 

TW

16. Juni 2018

 

Die Hospizgruppe Hückeswagen feiert „Mittsommer in Hückeswagen“

 

Am 16.06.2018 fand in Hückeswagen das „Mittsommerfest“ statt. Samstagnachmittag ab 17.00 Uhr waren die Geschäfte geöffnet und abwechslungsreiche Attraktionen wurden gezeigt. Die Blaulichtmeile präsentierte die verschiedenen Rettungseinheiten und natürlich stand alles unter dem Einfluss der Fußballweltmeisterschaft. Auch die Hospizgruppe Hückeswagen „ Die Weggefährten“ ließ sich anstecken und versorgte die Besucher mit alkoholischer und nichtalkoholischer Bowle. Am dekorierten Stand in der unteren Islandstraße kam man mit den Menschen ins Gespräch und zeigte, dass die Hospizarbeitauch Feste nicht ausschließt. Leider war uns der Wettergott nicht so hold und gegen Ende gab es einen anständigen Regenguss.

Den Helfern und Besuchern hat es trotzdem Spaß gemacht und eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.

 

JH

06. Juni 2018

 

Besuch der Firmlinge der katholischen Pfarrgemeinde Radevormwald/Hückeswagen

Am 06.06.2018 stand ein ganz besonderer Besuch an. Eine Gruppe Jugendlicher aus Radevormwald und Hückeswagen kamen nachmittags zu Besuch in die Räume der Hospizgruppe Hückeswagen „ Die Weggefährten“. Im Rahmen der Vorbereitung auf das Sakrament der heiligen Firmung gab Fr. Dahm den Jugendlichen eine kurze Einführung zum Entstehen der Hospizarbeit und stellte unsere Arbeit in Hückeswagen vor. Nach anfänglichem Zögern wurden Fragen gestellt wie z.B. was tut eine Begleiter am Krankenbett? Wird auch Pflege geleistet? Wie wird die Arbeit finanziert? Was erwartet die Menschen in stationären Hospizen?

Zum Abschluß konnten die Jugendlichen selbst „Hand“ anlegen und sich gegenseitig eine Handmassage unter Anleitung geben. Mit dem Film „ Das kleine Blatt am großen Baum“ wurde die Runde dann beendet.

 

JH

16. Mai 2018

 

Initiative Trostteddys e.V. besucht die Hospizgruppe Hückeswagen

 

Am 16.Mai 2018 stand ein Besuch der Initiative Trostteddys e.V. an. Diese Initiative wurde 2011 von Susanne und Uwe Stumpf in Bergisch Gladbach gegründet und seitdem produzieren fleißige Strickerinnen Wollfiguren für Kinder, Kranke und alte Menschen. Auch in der Begleitung Schwerstkranker kann man diese Trostspender gut einsetzen und damit etwas zum „FESTHALTEN“ geben. Unsere Begleiterinnen und Begleiter bekommen gerade bei dementiell erkrankten Menschen so einen besseren Zugang und erzählen von ersten Reaktionen. Wir bedanken uns herzlich bei dem Verein Trostteddys e.V und werden auch in der Zukunft gerne den Kontakt pflegen.

 

JH

18. März 2018

18.12.2017

Offener Adventskalender 2017

 

Auch im Jahr 2017 beteiligte sich die Hospizgruppe Hücheswagen „Die Weggefährten“

beim offenen Adventskalender am 18.Dezember 2017

Mit ca. 20 Teilnehmern wurden weihnachtliche Texte gelesen und der Abend musikalisch begleitet. Frau Fabig und Frau Persian erfreuten die kleine Gesellschaft mit Gitarre und Flötenmusik und es wurde fleißig mitgesungen.

Bei Kerzenschein, alkoholfreiem Punsch und selbstgebackenen Plätzchen konnte nun die Weihnachtswoche beginnen und die Gäste sich auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen.

Auch 2018  laden wir gerne wieder zum offenen Adventskalender ein. 

 

 

18.12.2017

15.11.2017

Singend Abschiede gestalten 

„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Victor Hugo

Die Hospizgruppe „ Die Weggefährten“ lädt zu einem Mitsingkonzert mit Alwine Deege am 15.11.2017 um 20 Uhr in die Kreuzkirche Hückeswagen ein.

… Manchmal hilft das Singen, wenn nichts mehr gesagt werden kann - das erfährt Alwine Deege , wenn sie gemeinsam mit den Fährfrauen mit ihrem Gesang Abschiede gestalten. Wenn wir von einem geliebten Menschen Abschied nehmen müssen , können Lieder eine wunderbare Brücke sein – sowohl zu dem Verstorbenen und der anderen Welt , zu dem was größer ist als wir selbst – wie auch zu unserem Inneren, unseren Gefühlen und unserer Seele.

Lieder können in traurigen Zeiten tragen, trösten, Hoffnung schenken und uns stärken und miteinander verbinden. Sie öffnen unsere Herzen und geben dem manchmal Unsagbaren Ausdruck.

An diesem Abend werden wir vielfältige neue spirituelle Lieder kennenlernen und singen, die vom Leben, Lieben und Loslassen, vom Werden und Vergehen, von Wandel und Neuanfang handeln. Diese Trost, - und Hoffnungslieder können bei der Gestaltung von Abschieden sowie in der Sterbe, - und Trauerbegleitung gesungen werden, aber auch für uns selbst können sie Kraftquelle und Wegbegleiter in schweren und traurigen Zeiten sein.

Dieses Mitsingkonzert richtet sich sowohl an professionelle und ehrenamtliche Sterbe, - und Abschiedsbegleiter wie auch an trauernde und allgemein interessierte Menschen.

(Vom 13. - 17.11. bietet Alwine Deege in der Akademie in Hückeswagen ein Seminar/ eine Singreise an zum Thema“ End – lich Leben und Singen am Beversee“ Hier gibt es neben dem Singen und Wandern die Möglichkeit, sich mit der eigenen End – lichkeit und der Kostbarkeit des Lebens zu beschäftigen. TeilnehmerInnen dieser Singreise werden das Mitsingkonzert am 15.11. begleiten, Teilnahme an der Singreise ist möglich)

Alwine Deege ist die Ideengeberin und Initiatorin der ersten Nächte der spirituellen Lieder in Aachen. Sie leitet Singreisen, Hospiz,- und Singworkshops sowie den Abschiedschor der „Fährfrauen“. Ihre großen Lebensthemen als Hospizlerin und Singkreisleiterin heißen wie Ihre Bücher “ Lasst uns END – LICH LEBEN!“ und „Singe bis Deine Seele tanzt!“

Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Spende für die Arbeit der Hospizgruppe Hückeswagen „ Die Weggefährten“ gebeten.

(JH)

 

16. Oktober 2017

Patient  Ohne Verfügung

>> Ein Arzt, der Klartext spricht <<

Die Hospizgruppe Hückeswagen „ Die Weggefährten“ haben zu diesem Thema Dr. Matthias Thöns, Anästhesist und Palliativmediziner mit eigener Praxisklinik, am 5. Oktober 2017 nach Hückeswagen eingeladen.  

Dr. Matthias Thöns konnte bei seiner Lesung vor ca. 100 Gästen basierend auf seinen Erfahrungen in der stationären und ambulanten Arbeit eindrucksvoll den täglichen Umgang mit Schwerstkranken aus eigenen Erfahrungen schildern. Er beschrieb Therapien, die fraglich eingesetzt werden und wie es häufig zur Übertherapie in den Kliniken kommt. Er stellte dabei auch kritisch die Frage nach dem Nutzen für den Patienten, aber auch nach dem Nutzen für die Klinik.

In seinem Buch „ Patient Ohne Verfügung“ zeigt er Fallbeispiele auf, die den Leser unbedingt zum Nachdenken anregen sollen.  Er zeigt auf, wie wichtig im Vorfeld die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben und schwerer Erkrankung ist und wie man seine Wünsche und Bedürfnisse klar und deutlich im Rahmen einer Verfügung regeln kann.

Die Hückeswagener Bürgerinnen und Bürger konnten im Anschluss im persönlichen Austausch Fragen stellen und mit Dr. Thöns und den anwesenden Ehrenamtlichen Hospizbegleitern das Für und Wider diskutieren.

Zusätzlich stand ein Büchertisch der „ Bergischen Buchhandlung „ mit Literatur  zum Thema bereit.

10.12.2017

Hospiztage 2017

Hospizgruppe informiert auf dem Wochenmarkt

Auch in diesem Jahr nahm die Hospizgruppe „ Die Weggefährten“ in Hückeswagen die jährlichen

Hospiztage im Oktober zum Anlass, ihre Arbeit und das Netzwerk – Palliative Versorgung in Wipperfürth ,Hückeswagen und Umgebung-  vorzustellen.

Wichtig ist immer wieder die Information der Bürger und das persönliche Gespräch.

Petra Dahm, Koordinatorin der Hospizgruppe Hückeswagen, verdeutlichte dabei: „Eigentlich müsste

man sich schon sehr viel früher damit beschäftigen. Denn nur dann kann man letztlich in Würde

sterben. Die Vernetzung von Krankenhäusern, Pflegediensten, Altenheimen, Angehörigen und

Hospizgruppe funktioniert in Hückeswagen und Umgebung sehr gut. „

Regelmäßiger Austausch in überregionalen Gruppen sorgt für eine konstante und individuelle Begleitung und Unterstützung für Menschen in schwerer Krankheit und Trauerzeit.

Neben jeder Menge Informationsmaterial hatte die Hospizgruppe Hückeswagen einen Koffer für die

letzte Reise aufgestellt, in den die Besucher Karten mit ihren Wünschen für ein würdevolles Sterben

legen konnten. Diese Aktion soll die Menschen sensibilisieren und ein Anstoß sein, sich mit seiner eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen.

 JH

05. Oktober 2017

24. Juni 2017

Tag der offenen Tür

 

Bunte Luftballons wehten im Wind vor dem Haus Nr. 8 in der Goethestraße in Hückeswagen. Die Hospizgruppe Hückeswagen „Die Weggefährten“ lud interessierte Bürger zum Tag der offenen Tür.

 

Anlass war die öffentliche Vorstellung der neuen Geschäftsräume.

Viele Jahre war die Hospizgruppe Gast in einem Raum im Johannesstift, dem Alten- und Pflegezentrum des diakonischen Werkes in Hückeswagen. Schon lange bestand jedoch der Wunsch nach eigenen Geschäftsräumen, die besser auf die Bedürfnisse der Gruppe zugeschnitten wären.

 

Wir wollten gerne in der Innenstadt präsent sein und auch nach außen der Öffentlichkeit demonstrieren, dass die Hospizgruppe kein Anhängsel des Altenheimes ist.

Nach längerem Suchen ergab sich plötzlich Ende des letzten Jahres die Möglichkeit, Räume zu übernehmen, die unseren Bedürfnissen entsprechen.

 

Wir sind dem Leitungsteam des Johannesstiftes sehr dankbar, dass wir über 17 Jahre die Räumlichkeiten des Stiftes nutzen konnten und in der Geschäftsleitung und bei den Angestellten immer ein offenes Ohr fanden.

Wir werden auch weiterhin im Johannesstift präsent sein, weil dort die meisten Begleitungen stattgefunden haben und wohl auch weithin stattfinden werden.

Aber als Kooperationspartner des ambulanten Pflegedienstes der Diakonie wollen wir nach Möglichkeit auch zunehmend mehr Begleitungen in der Stadt bei den Menschen zu Hause durchführen.

 

Der Tag der offenen Tür sollte der Öffentlichkeit die Nähe zur Stadt und zu den Menschen demonstrieren. So waren die Räume offen, und vor dem Haus auf der Parkpalette lud ein großes Zelt die Besucher zum Verweilen ein. Die Möglichkeit wurde auch reichlich genutzt und so konnten wir bei gutem Essen und Trinken die Möglichkeit zu Gesprächen nutzen.

 

Begleitet wurde die Veranstaltung am 24.06.2017 von 11-14 Uhr von der Musikgruppe Tangoyim aus Hückeswagen, die uns mit ihrer Klezmer-Musik erfreute.

Nach einer ersten Musik begrüßte der Vorsitzende der Hospizgruppe Hückeswagen,

Werner Fabig, die Gäste in den neuen Räumen, unter ihnen den Bürgermeister der Stadt Hückeswagen Dietmar Persian und als Vertreter des Vorstandes der IGSL Bingen Günter Ernst aus Kevelar sowie Vertreter der befreundeten Hospizgruppen.

Werner Fabig erläuterte in einigen Sätzen die Notwendigkeit der Hospizarbeit, wie die Gruppe sich zusammensetzt und ihre Arbeit gestaltet.

 

Danach dankte er Bernhard Guski, einem Künstler aus Hückeswagen, für die Überlassung eines Bildes, welches schon seit einigen Jahren Logo der Hospizgruppe ist und seit diesem Jahr der Gruppe auch den neuen Namen gibt: Die Weggefährten.

Nach einem Dank an die Mitarbeiter der Gruppe, die den Tag der offenen Tür vorbereitet haben sowie der Feuerwehr für das Bereitstellen des großen Zeltes übergab er das Wort an den Bürgermeister. Dieser ging in seiner kurzen Ansprache auf die Wichtigkeit der Arbeit ein, welche die Hospizgruppe in der Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase für die Bürger der Stadt erbringt. Außerdem griff er auch den neuen Namen „Die Weggefährten“ auf und zog eine Parallele zum Wandern, eine Leidenschaft, die er mit dem Vorsitzenden der Hospizgruppe teilt und gern gemeinsam mit diesem ausübt. Auch dabei ist es schön, wenn man nicht allein unterwegs ist, sondern Gefährten hat, die einem den Weg kurzweiliger machen, die gemeinsam nach dem Weg suchen und sich in der Not auch zur Seite stehen und die Hand reichen können, wenn einmal einer strauchelt oder fällt.

 

In seinem Statement wies Günter Ernst vom Vorstand der IGSL auf die Wichtigkeit der Hospizarbeit und die Notwendigkeit der Stärke der einzelnen Gruppen im Verbund der IGSL hin. Er betonte, dass es für die Leitung der IGSL eine Selbstverständlichkeit sei, zu besonderen Ereignissen wie Jubiläen oder eben der Eröffnung neuer Geschäftsräume in den Regionalgruppen präsent zu sein.

 

Nun endlich konnten die Besucher die neuen Räume besichtigen und es sich bei Kaffee, Kuchen und herzhaften Speisen gemütlich machen.

Vor der Tür konnten Kinder und Erwachsene das Schnurrad drehen oder einen Luftballon steigen lassen. Die dabei zu gewinnenden Preise waren dankenswerter Weise von einzelnen Geschäftsleuten der anliegenden Einzelhandelsgeschäfte gestiftet worden.

 

Zum Ende der Veranstaltung schaute auch noch der zum neuen Justizminister ernannte Landtagsabgeordnete Peter Biesenbach aus Hückeswagen vorbei.

Er ließ sich die Arbeit der Hospizgruppe erläutern und bot uns seine Unterstützung an.

Der Vorstand der Gruppe bedankt sich bei allen, die mit tatkräftiger Unterstützung diesen „Tag der offen Tür“ möglich gemacht haben.

Die Hospizgruppe freut sich auch weiterhin über viele Besucher in ihren schönen, neuen Räumen und natürlich auch über Spenden und neue Mitglieder bei den Weggefährten, damit wir auch in Zukunft unsere Arbeit effektiv erbringen können.

 

Werner Fabig

 

 

19.Juni 2017

Lernen Sie uns und unsere Arbeit kennen

19.April 2017

Bericht Mitgliederversammlung

Ganz im Zeichen der nach drei Jahren erforderlichen  Neuwahl des Vorstands stand die Mitgliederversammlung am 19.April. Nachdem schon vor einiger Zeit der bisherige stellv. Vorsitzende Gerhard Welp  erklärt hatte, nicht wieder zu kandidieren, wurde der gesamte Vorstand neu gewählt.

 

Gewählt wurde von den 22 Mitgliedern Werner Fabig zum 1.Vorsitzenden, Gerd Prinz zum stellv. Vorsitzenden, Dagmar Wolf zur Schatzmeisterin und Judith Hanke zur Beisitzerin.

 

Zu Beginn der Versammlung gedachte Edelgard Prinz der Menschen, die von der Hospizgruppe am Lebensende bis zum Tod begleitet wurden. Ruthild Günther berichtete eindrucksvoll von ihrer zweiwöchigen Begleitung eines 86jährigen Mannes.

 

Die Berichte des Vorsitzenden Werner Fabig und  der Koordinatorin Petra Dahm  über die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit wurden mit Interesse aufgenommen. Schatzmeisterin Dagmar Wolf konnte über einen guten Kassenbestand berichten.

 

Koordinatorin Petra Dahm gab noch den Hinweis, dass für das ab Mai laufende  Hospiz Befähigungsseminar noch ein Platz für Hückeswagener zur Ausbildung frei ist. Das Seminar wendet sich an Menschen, die sich als Begleiter/in mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen wollen.

Neue Broschüre des Netzwerks

22.Februar 2017

Das Netzwerk Ambulante Hospizarbeit NAH

( Netzwerk Ambulante Hospizarbeit ), zu dem sich die bergischen Hospizgruppen Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen zusammengeschlossen haben, hat eine neue, 24seitige Broschüre mit dem Titel: „Hospizarbeit und Palliative Versorgung „ herausgegeben. Darin stellen die Dienste ihre Angebote vor.

 

In der Broschüre werden wesentliche Gesichtspunkte von Hospizarbeit und palliativer Versorgung erläutert und die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt. „Wenn Menschen mit den Begriffen ‚Hospiz‘ und ‚Palliativ‘ konfrontiert werden, sind Angst und Unsicherheit oft die vorherrschenden Gefühle. Was bedeutet es, wenn sich der Krankheitszustand verschlechtert und der Arzt zu einer palliativen Versorgung und Hospizbegleitung rät?“ heißt es im Vorwort.

 

Im Adressverzeichnis sind wichtige Ansprechpartner für palliative Versorgung , stationäre Hospize, Kinder- und Jugendhospizarbeit und Pflegeberatungsstellen aufgeführt. Das Informationsheft ist bei der Hospizgruppe , im Bürgerbüro und sozialen Diensten kostenlos erhältlich. Die vier Hospizgruppen arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, und bieten auch in diesem Jahr wieder einen gemeinsamen Hospiz-Befähigungskurs an, der am 12.Mai 2017 startet.

7.Dezember 2016

Adventsfeier

Traditionsgemäß trafen sich am Mittwochabend zu  einer adventlichen Feier die Begleiterinnen und der Vorstand im Restaurant im Haus Buschweg im Altenheim Johannesstift.

 

Es gab selbstgekochte und gebackene Speisen. Vorsitzender Werner Fabig begrüßte die zwanzig Mitglieder, und konnte mit Gerd Prinz und Arnd Schael zum ersten Mal zwei neue männliche Begleiter, die zusammen mit den drei Damen Eva Grund, Judith Hanke und Dagmar Wolf den Hospizbefähigungskurs Anfang Dezember abgeschlossen hatten, und die Hospizgruppe verstärken werden.

 

Auch ein Tropfen Wehmut lag über dem Treffen. Liesel Mersmann und Sieglinde Paffrath, langjährige Begleiterinnen der ersten Stunde, ehrenamtliche Koordinatorinnen und Trauerbegleiterinnen scheiden aus Altersgründen aus. Werner Fabig lobte ihren unermüdlichen Einsatz in den langen Jahren seit der Jahrtausendwende   Alle Mitglieder der Hospizgruppe  bedauern sehr die Entscheidung der beiden Damen. Doch sie freuen sich auf die „Weihnachtliche Stunde“ im Rahmen des offenen Adventskalenders am 18.Dezember bei der Familie Paffrath.

 

Nicht fehlen durfte das Singen von Weihnachtsliedern , der Vortrag von Geschichten, und die Übergabe von kleinen Geschenken. Von Allem  geschätzt sind aber die persönlichen Gespräche, und das Kennenlernen der „ Neuen“ .

8.Oktober 2016

Welthospiztag

Auch unsere Hopspizgruppe nahm den jährlichen Welthospiztag zum Anlass, sich den Hückeswagenern an einem INFO-Stand am Etapler PLatz vorrzustellen. Als Blickfang diente ein Koffer in welchem die Menschen Zettel mit Wünschen einwerfen konnten, die ihre Gefühle für das Thema Sterben in ihnen auslösen.

 

Die Begleiterinnen und die Koordinatorin Miriam Führer verteilten Informationen in Broschüren und hielten auch Patientenverfügungen und Vorsorgemappen bereit. Es kamen nicht sehr viele Besucher, aber gerade deshalb ist es wichtig, sich mit Info-Ständen in der Öffentlichkeit zu zeigen.

19.September 2016

Willibert Pauels las aus seinem Buch

Heiter, aber auch besinnlich war der Auftritt des „Bergischen Jungs“ Willibert Pauels, der in einer Benefiz-Lesung seines Buches „“Wenn Dir das Lachen vergeht“ im mit über 100 Zuhörern übervoll besetzten Haus Zach auftrat.

 

Pauels meinte zu Beginn, ihm wäre der Buchtitel „ Kirche, Karneval, Klapse“ lieber gewesen, schildert er doch in seinem Buch sehr eigene Erfahrungen daraus. In den letzten Jahren hatte er  zur Karnevalszeit bis zu 300 Auftritte , manchmal bis zu 10 pro Abend, in der Session . Auch deshalb musste er sich vor drei Jahren wegen einer Depression in psychiatrische Behandlung begeben.

 

In seinem Buch, noch mehr aber bei dem Erzählen vor dem großen Publikum, schilderte er sehr offen seinen Umgang mit der Krankheit. Dabei schlug er einen weiten Bogen vom griechischen Epiktet  vor 2000 Jahren über den biblischen Psalm 77 bis zum Märchen der Bremer Stadtmusikanten, um festzustellen, dass es die Krankheit Depression schon sehr lange gibt.

 

Es war keine Lesung sondern ein gestenreicher Vortrag , der alle sehr beeindruckte, und die Besucher trotz des ernsten Themas einer Krankheit zum Schmunzeln und Lachen brachte.

 

Im Anschluß signierte Willibert Pauels für Viele sein Buch, das weiter in der Bergischen Buchhandlung erhältlich ist. Die Sammlung von Spenden am Ausgang erbrachte den stattlichen Geldbetrag von 650.-€  für die Arbeit der Hospizgruppe, die sich dafür bei den Besuchern bedankt.

 

6.September 2016

Palliativwegweiser

Das Palliativform Oberberg hat den Wegweiser Palliativmedizin aus dem Jahr 2011  überarbeit . Er steht unter der nachstehenden Link zum download  bereit.

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25.August 2016

Besuch im Bergischen Kinder- und Jugendhospiz in Wuppertal  

Begleiterinnnen, Koordinatorin und Vorstand besuchten das Bergische Kinder- und Jugendhospiz im idyllischen Wald- und  Naturschutzgebiet Burgholz in Wuppertal. Dort wurden sie von Nadine Gerdes durch die Einrichtung geführt, und erfuhren viel Neues.

 

Das Kinder-und Jugendhospiz gibt es seit eineinhalb Jahren. Es bietet Kinder und Jugendlichen bis zum 27.Lebensjahr mit Lebenszeit verkürzenden Erkrankungen und Behinderungen und deren Familien ein Zuhause auf Zeit ,und wird getragen von der Bethestiftung und Caritas und Diakonie Wuppertal und Solingen. Es hat 10 Plätze. Der Aufenthalt der Patienten wird für jährlich 28 Tage von den Krankenkassen bezahlt , nicht aber der der Familien. Dieser muß durch Spenden aufgebracht werden, das kostet pro Jahr ca 800000 € .

 

Damit die Betreuung der Schwerkranken optimal erfolgt ist viel Personal nötig. So sind von den insgesamt etwa 60 Mitarbeitern im Team  40 ausgebildete Pflegekräfte und 6 Sozialpädagogen . Für jedes Kind oder Jugendlichen ist ein Einzelzimmer vorhanden, für Angehörige oder Familien sind getrennt davon  Gäste-Zimmer  im  Obergeschoss gebucht werden.

 

Besonders berührt waren die  Mitglieder der Hospizgruppe von den  im Durchgang zu den verschiedenen Häusern hängenden, bemalten Baumscheiben. Jedes Kind kann während des Aufenthalts im Hospiz eine solche ca 25cm große Baumscheibe bemalen und gestalten und mit seinem Namen versehen. Daraus hat sich schon jetzt eine riesengroße bunte Wand mit über 200 Kunstobjekten ergeben.

 

Für uns war der Besuch im Hospiz eine Anregung und Verständnis auch für unsere eigene Arbeit als Begleiterinnen im Hospizdienst

22.Juli 2016

Hospizgruppe sucht neue Räume

Nachdem die zweite Kordinatorin Petra Dahm ihre Arbeit aufgenommen hat, wird es im Hospizraum zu eng. Auch bei den Gruppenabenden ist spürbar, dass der jetzige Raum zu klein ist.

 

Deshalb sucht die Hospizgruppe neue , barrierefreie Räume in der Innenstadt.Mindestens ein großer und ein kleiner Raum und Nebenräume (insgesamt ca 40-50m² ) sollten vorhanden sein.

 

Miriam Führer und Petra Dahm würden sich freuen, wenn jemand etwas Passendes anzubieten hätte, und sich bei Ihnen meldet

 

21.Juli 2016

500.-€ von der Sparkassenstiftung

 

Das Geld der Sparkassenstiftung war sehr willkommen. Es ermöglichte die Ausbildung von 14 Mitgliedern unserer Hospizgruppe in einem Seminar zur Aromatherapie .       

 

Dieses Seminar schulte die Begleiterinnen im Einsatz mit den verschiedenen Düften und Essenzen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Dabei kommen die Materialien nicht nur als Duft zum Einsatz, sondern auch zur Hand-  Fußmassage. Das kann zur Beruhigung, Anregung oder Luftreinigung angewendet werden. Hand - Fußmassage sind ein Stückchen Lebensqualität und wohltuend.
 

Um das Erlernte einzusetzen wurden die entsprechenden Öle und Essenzen angeschafft, sowie eine elektrische Duftlampe. Jede Begleiterin bekam zum Einsatz einen speziellen Duftstein und unsere Bücherei das Fachbuch Praxis der Aromatherapie.

10.Mai 2016

Krombacher Brauerei spendet 2.500.-€

Foto: Nico Hertgen

Groß war die Freude Ende März als die Hospizgruppe von der Krombacher Brauerei die Nachricht über eine Spende von 2500.-€ erhielt. Heute wurde diese Spende mit einem großen Scheck vom Gebietsleiter Eric Stommel übergeben.

 

Der ganze Vorstand war gekommen ,um sich für die große Spende zu bedanken.Die Krombacher Brauerei führt die Spendenaktion schon seit über 10 Jahren durch und bedenkt statt nicht mehr zeitgemäßer Glückwünsche in jedem Jahr Engagements im sozialen-karikativen Bereich und schüttet in diesem Jahr insgesamt 250.000.-€ an 100 Institutionen und Organisationen aus.

 

Die Bewerbung für die Spende kam vom Vater Bodo Waldeck, dem Vater der Koordinatorin Miriam Führer. Das Geld will die Hospizgruppe unter  anderem  für den Ausbau und Erneuerung der Computertechnik einsetzen.

30.April 2016

Vortag Dr.Glasneck Palliativversorgung und Demenz

Der Einladung der Hospizgruppe und des Diakonie-Ausschusses der ev. Kirchengemeinde zu einem Vortrag  über Palliativversorgung und Demenz folgten am Dienstagabend etwa dreißig Interessierte. Dr. Glasneck, Chefarzt der Abteilung für Geriatrie und geriatrische Frührehabilitation am Sana-Krankenhaus in Radevormwald, berichtete anschaulich und engagiert über das schwierige Thema.

 

Er verwies darauf, dass Demenz eine Krankheit und keine normale Alterserscheinung ist und jeden alten Menschen über 60 Jahren betreffen könne, dass aber nur etwa 35% der 90jährigen betroffen sind. Als bekannte Beispiele für an Demenz erkrankte Menschen nannte er den Philosophen Walter Jens und den früheren US-Präsident Ronald Reagan. Der Mensch kann sich durch eine Demenzerkrankung sehr  verändern. Die Krankheit verläuft in der Regel in einem schleichenden Vorgang und führt meist nach 8 bis 10 Jahren zum Tod.

 

Dr. Glasneck betonte, nicht jede Vergesslichkeit sei ein Anzeichen für Demenz, jedoch könne sie durchaus als ein Frühsymptom gesehen werden neben Aufmerksamkeits-, Sprach- und Bewegungsstörungen.

 

Bisher gibt es keine Möglichkeit der Heilung, bestimmte Medikamente können den Beginn der Pflegebedürftigkeit aber um 1-2 Jahre hinauszögern. Durch palliative Maßnahmen kann man aber lindernd eingreifen und dafür sorgen, dass jeder Mensch seine eigene Würde bis zum Schluss nicht verliert. Aus Sicht des Patienten sei eine bestmögliche Selbstständigkeit und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit gewünscht. Heutzutage werden etwa 90% der Dementen zu Hause von Angehörigen gepflegt (zu 80% von Frauen).

 

Mit fortschreitender Demenz suchen die Mediziner den „mutmaßlichen“ Willen des Patienten zur Entscheidungsgrundlage bei Behandlungsmaßnahmen zu erfahren. Willensäußerungen seien lange möglich, wenn auch nicht immer verbal formuliert. Glasneck betonte, das eine frühzeitig ausgefüllte  Vorsorgevollmacht  für den Betroffenen, die Angehörigen und die Ärzte ungeheuer wichtig sei. Im Anschluss an seinen eindrücklichen Vortrag beantwortete Dr. Glasneck noch Fragen der Zuhörer.

20.April 2016

Bericht von der Mitgliederversammlung 2016

Traditionell begann die diesjährige Mitgliederversammlung mit dem Totengedenken, Dazu sprach Susanne Vandenherz bewegende Worte.

 

Vorsitzender Werner Fabig begrüßte die über 30 Mitglieder und lobte die Arbeit seiner Vorstandskollegen und insbesondere die Tätigkeit der Begleiterinnen. Erfreut zeigte er sich dass nun seit Ende letzten Jahres zwei Koordinatorinnen, nämlich Miriam Führer und Petra Dahm für die Hospizgruppe tätig sind. In ihrem Bericht stellten die beiden Damen die verschiedenen Aktivitäten dar. Besonderes Anliegen ist es die  Bekanntheit der Hospizgruppe zu steigern, damit  möglichst viele Hückeswagener die Hilfen der Begleiterinnen in Anspruch nehmen . Seit Kurzem gibt es auch eine über die Stadtgrenze hinaus gehende Kooperation mit dem Helios-Krankenhaus in Wipperfürth.

 

Anschließend sprach Sieglinde Paffrath über die Art und Weise von Begleitungen Die Schatzmeisterin Dagmar Wolf konnte von einem guten Kassenbestand berichten, wies aber darauf hin, dass die Hospizgruppe zwar einen Teil der Kosten für die Koordinatorinnen erstattet  bekommt, sie für ihre Arbeit aber weiterhin auf Spenden angewiesen ist.

In einer Nachwahl wurde Gisela Hager als stellv. Schriftführerin gewählt. Musikalisch begleitet wurde die Mitgliederversammlung von Elvira Persian ( Klavier ) und Beate Fabig

( Flöte ).

 

Gerhard Welp

12.März 2016

Beim Frühlingsbasar im Johannesstift war auch die Hospizgruppe vertreten. Die Damen verteilten einen kleinen Frühlingsgruss in Form einer Rose und eines Schokoladenkäfers und freuten sich über den regen Zuspruch

19.Januar 2016

Grosse Spende der Firma Pflitsch

Mitarbeiter der Firma Pflitsch hatten bei einer Feier einen großen Geldbetrag  für die Hospizgruppe gesammelt. Heute bedankten sich Vorstand und Koordinatorinnen für das Geld.

 

Vorsitzender Werner Fabig und Koordinatorin Petra Dahm bedankten sich dafür in der Werkskantine und sprachen über Aufgaben und Ziele der Hospizgruppe

7. Januar 2016

Neuer Hospizkurs

Die Hospizgruppe braucht zusätzliche Begleiterrinnen. Deshalb gibt es einen Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter und Begleiterinnen . Er soll engagierte und interessierte Menschen dazu befähigen, schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten.

 

Wochenend-Seminare  
29./30. April, 24./25. Juni, 26./27. August, 23./24. September, 11./12. November
jeweils Freitag 18.00 - 21.15 Uhr,  Samstag 9.30 - 17.00 Uhr                                        

Themenabende:  
12. Mai, 02. Juni, 16. Juni, 07. Juli, 01. September, 15. September, 06. Oktober, 27. Oktober,
jeweils donnerstags, 19.00 - 21.00 Uhr

 

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18.Dezember 2015

Offener Adventskalender

Weihnachtliche Stunde bei Frau Paffrath

Die Einladung von Fau Paffrath zum offenen Singen in ihrem festlich geschmückten Haus nahmen fast fünfzig Hückeswagener an. Es wurden viele Weihnachtslieder  begleitet von Stefanie Hölzle und Daniel Marsch gesungen und Gedichte vorgetragen. Dazu gab es Tee, Punsch und Weihnachtsgebäck

 

 

 

1.Dezember 2015

Adventsfeier

Zu einer adventlichen Feier trafen sich die Begleiterinnen mit dem Vorstand in der neuen Cafeteria im Haus Buschweg im Altenheim Johannesstift.

 

Wie immer gab es selbstgekochte und gebackene Speisen. Vorsitzender Werner Fabig begrüßte,  freute sich ,dass die Gruppe zwei neue Begleiterinnen hat.  und eröffnete das Buffet.

 

Im Lauf des Abends wurden viele Gespräche über die Arbeit der Hospizgruppe aber auch noch wichtiger über das persönliche Befinden geführt

30.November2015

Ausbildung abgeschlossen

Acht Männer und Frauen aus dem Hospiz-Netzwerk Berg.Land (Remscheid, Radevormwald, Wermelskirchen und Hückeswagen) haben in diesem Monat den Hospiz-Befähigungskurs  abgeschlossen. Ein gutes halbes Jahr haben sie sich mit den Bedürfnissen schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen auseinandergesetzt und sich dabei auch mit ihren eigenen Erfahrungen von Sterben, Tod und Abschied befasst. Schließlich ging es darum, wie sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet werden können - mit Einfühlungsvermögen, Respekt und dem nötigen Wissen.Eine der Frauen, nämlich Ludgera Hein ( im Foto 5. von links ) kommt aus Hückeswagen

 

11.November 2015

Seniorenkreis 55plus

Die Vorstellung der Hospizgruppe im Rahmen des Seniorenkreises 55+ in Scheideweg fand großes Interesse. Koordinatorin Miriam Führer und die langjährigen Begleiterinnen Liesel Mersmann und Sieglinde Paffrath berichteten von der praktischen Arbeit und konnten viele Fragen beantworten

 

 

 

10.Oktober 2015

Welthospiztag        Motto: Für Alle, Überall

Zum Welthospiztag am 10.Oktober hat die Hospizgruppe Hückeswagen in einem Dreiklang verschiedene Aktionen durchgeführt, die viel Interesse der Bürger weckten.

Unter dem diesjährigen Motto: Für Alle, Überall wurden an einem Infostand im Stadtzentrum von der neuen Koordinatorin Miriam Führer und fünf Begleiterinnen Unterlagen ,Flyer und Patientenverfügungen verteilt und viele Gespräche mit Interessierten bei Kaffee und von einer örtlichen Bäckerei gespendetem Kuchen geführt, Der Vormittag konnte so genutzt  werden, um wieder auf die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam und die Hospiz-Idee der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Parallel dazu wurde in einer Buchhandlung in der Innenstadt während 2 Wochen ein Schaufensterbereich mit Literatur zum Thema Hospiz gestaltet.

Ausserdem steht in der Stadtbibliothek im ganzen Monat Oktober ein von der Hospizgruppe Hückeswagen gestalteter Büchertisch zum Thema mit Büchern, Bilderbüchern und Filmen zum Thema Sterben, Tod und Trauer. Auch dort gibt es einen Verweis auf die örtliche Hopspizgruppe und ihre Arbeit.

7.September 2015

Bauwagen-Aktion auf dem Altstadtfest

Auch in diesem Jahr stand der Bauwagen des Vereins Christliches Hospiz auf dem Altstadtfest in Hückeswagen, um für den zeitnahen Bau eines stationären Hospizes für die Städte Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen zu werben.

 

Die Begleiterinnen und Koordinatorinnen vom ambulanten Hospizdienst in Hückeswagen waren mit von der Partie, verteilten Bonbons, Pixibücher und Seifenblasen, informierten über ambulante und stationäre Hospizarbeit, kamen mit Interessierten ins Gespräch, sammelten Spenden und brachten den Menschen in unserer Stadt und den Besuchern aus den Nachbarstädten mit dieser Aktion den Hospizgedanken vielleicht ein bisschen näher.

CW

12.August 2015

1.Gruppenabend mit Miriam Führer

Zum ersten Mal trafen sich heute die Begleiterinnen und der Vorstand beim Gruppenabend mit der neuen Koordinatorin Miriam Führer im vierten Stock im Haus am Park. Zu ihrer Einführung übergab Susanne Vandenherz einen Strauch nebst Gießkanne. Dann wurde in der üblichen Art und Weie über die Begleitungen berichtet und sich ausgetauscht. Anschließend gab Frau Führer ihren Einstand .

1.Juli 2015

Neue Koordinatorin Miriam Führer

Nach Durchsicht und Diskussion vieler eingegangener Bewerbungen hat die Hospizgruppe heute Miriam Führer aus Hückeswagen als neue Koordinatorin eingestellt.

Frau Führer ist ausgebildete Altenpflegekraft und war zuletzt in der Altenpflegeeinrichtung des Johanniter-Hauses in Radevormwald tätig. Dort hatte sie sich neben unzähligen organisatorischen Aufgaben primär der Pflege und Betreuung älterer, zumeist schwerstpflegebedürftiger Menschen gewidmet. Sie hat Erfahrungen in der Palliativpflege, ist teamfähig und hat Freude am Umgang mit Menschen.

Miriam Führer hat nach der Ausbildung zur Altenpflegefachkraft mehrere Fort- und Weiterbildungen erfolgreich, insbesondere die  wichtige Ausbildung zur Fachkraft Palliativ Care bei der Akademie Gesundheits-Wirtschaft und Senioren (AGewiS) des Oberbergischen Kreises in Gummersbach absolviert.

Unsere neue Koordinatorin ist 32 Jahre alt, verheiratet , hat eine Tochter von 16 Monaten

Frau Führer wird nach der Einarbeitung Kontakt mit allen wichtigen Institutionen in der Stadt wie den Ärzten, den Altenheimen, den Kirchen und anderen sozialen Vereinen aufnehmen, um die Arbeit der Hospizgruppe und ihren fast zwanzig ehrenamtlichen Begleiterinnen vorzustellen und zu vertiefen.


 

25.März 2015

Netzwerktreffen in Hückeswagen

Vorstände und Koordinatorinnen aus dem bergischen Netzwerk der Hospizgruppen Radevormwald , Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen trafen sich diesmal in Hückeswagen. Es dient dem Austausch und den Informationen über die gemeinsame Arbeit.

 

Drei Hospizgruppen feierten vergangenes Jahr das 15 jähriges Jubiläum , die ökumenische Hospizgruppe Remscheid e.V.feiert ihr 20jähriges Bestehen in diesem April.

 

Die Koordinatorinnen berichteten von neuen Qualifikationskursen für Trauerbegleitung und das Befähigungsseminar, wie auch über die seit Anfang des Jahres geänderten Fördersätze der Krankenkassen für die hauptamtlichen Koordinatorinnen.

 

Geplant ist auch ein die Herausgabe eines Heftes unter dem Titel: „Was versteht man unter Hospiz „, in welchem allgemeine Informationen über die ehrenamtliche Hospizarbeit, Pflege und Betreuung sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zusammengestellt werden sollen.

 

11. März 2015

Bericht von der Mitgliederversammlung

Schon bei der Begrüßung der 30 Mitglieder der Hospizgruppe sagte der Vorsitzende Werner Fabig, er wolle die Neuigkeiten des letzten Jahres vortragen und vom aktuellen Stand der Gruppe berichten. Er sprach von alten und neuen Begleiterinnen, von denen eine, nämlich Petra Dahm, gerade ihre Ausbildung abgeschlossen hat.

 

Sowohl Werner Fabig wie auch der Leiter des Altenheims Johannesstift , Matthias Rath,sagten, dass man zum letzten Mal in der 5.Etage des Hauses am Park tage, denn im kommenden Jahr werde auch das Haus am Park umgebaut. Dafür werden die Umbauarbeiten im Haus am Buschweg bald abgeschlossen sein, sodass dort demnächst der Mehrzweckraum im Eingangsbereich für Veranstaltungen nutzbar sein wird.

 

Nach dem Totengedenken, welches Susanne Vandenherz eindrucksvoll gestaltete, berichtete Edelgard Prinz von ihrer Begleitung einer 80jährigen im Johannesstift, welche kurz darauf verstarb. Sie empfand den Abschied tief bewegend und erlebte es als Geschenk, sie in den Tod begleiten zu dürfen.

 

Vorsitzender Werner Fabig sagte, das zurückliegende Jahr sei für die Hospizgruppe nicht leicht gewesen, es habe tiefe Spuren hinterlassen. Unterschiedliche Meinungen von der Arbeit der Gruppe führten zu intensiven Gesprächen zwischen den Begleiterinnen , Koordinatorin und Vorstand über die weitere Zusammenarbeit Es seien intensive Gespräche, auch unter Mitwirkung ein es Mediators geführt worden. Schließlich  werde deshalb die Koordinatorin Friedhilt Busche, im Herbst aufhören . Sie wird aus familiären Gründen wieder in den Norden Deutschlands ziehen Für ihre Nachfolge sind zwischen  mehr als ein halbes Dutzend Bewerbungen eingegangen,  eine kam sogar aus Wien.

 

Frau Busche sprach in ihrem Tätigkeitsbericht davon, dass im vergangenen Jahr 40 Sterbende begleitet wurden, die meisten davon im Alten-.  und Pflegeheimen. Immer noch wäre es scheinbar trotz der Bekanntheit der Gruppe in Hückeswagen eine hohe Hürde, sich bei Bedarf an die Hospizgruppe zu wenden und ihren Dienst in Anspruch zu nehmen. Aktuell ist gerade eine neue Begleitung einer über 100 Jahre  alten Dame durch die Hospizgruppe aufgenommen worden.

 

Friedhilt Busche sagte zum Schluss:“ Abschiede gehören zum  Leben und endete mit dem Sinnspruch:“ Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich ein Fenster.“

 

Nachdem Schatzmeisterin Dagmar Wolf  den Kassenbericht vorgetragen hatte, wurde nach dem von Doris Schmidt gegebenen Bericht der Kassenprüfer Edelgard Prinz einstimmig zur Schriftführerin gewählt.

4. März 2015

Volksbank spendet 500.-€

Groß war die Freude der Hospizgruppe als heute Sandra Gerke, Filialleiterin der Volksbank Remscheid/Solingen, eine Spende in Höhe von 500.-€ übergab. Das Geld kommt aus dem Überschuss von über 100.000.-€ beim Gewinnsparen des Geldinstituts, welches 17 Filialen im Bergischen Land , regional verwurzelt, von Hilden bis Hückeswagen , unterhält.

 

Stellv. Vorsitzender Gerhard Welp , Koordinatorin Friedhilt Busche und Begleiterin Susanne Vandenherz bedankten sich sehr herzlich Die Hospizgruppe wird die Spende für die weitere Ausbildung von zwei Trauerbegleiterinnen verwenden. Susanne Vandenherz hat erst vor Kurzem eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin abgeschlossen, damit sind nun von den 18 Sterbebegleiterinnen der Hospizgruppe sechs zusätzlich als Trauerbegleiterin tätig.

 

Die Trauergruppe, geleitet von Sieglinde Paffrath, trifft sich regelmäßig an jedem dritten Mittwoch um 18 Uhr im Hospizraum im Altenzentrum Johannesstift. Koordinatorin Friedhilt Busche sagte, zur Trauergruppe kämen Menschen aller Altersgruppen.

 

Sandra Gerke liess sich von den Mitgliedern der Hospizgruppe gern über die Art und Weise von Sterbe-. und Trauerbegleitung informieren, sie war beeindruckt und meinte es könne schließlich jeder einmal in die Lage kommen, die Unterstützung durch eine Hospizgruppe in Anspruch nehmen zu müssen.

30.November 2014

Befähigungskurs abgeschlossen

11 Frauen und 2 Männer aus Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen haben nun den Hospiz-Befähigungskurs abgeschlossen. Ein gutes halbes Jahr haben sie sich mit den Bedürfnissen schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen auseinandergesetzt und sich dabei auch mit ihren eigenen Erfahrungen von Sterben, Tod und Abschied befasst.

 

Die Teilnehmer waren engagiert dabei, obwohl der Kurs teilweise auch eine persönliche Herausforderung war. Die Vorbereitung auf die zukünftige Aufgabe durch die beiden Kursleiterinnen Friedhilt Busche und Marina Weidner war intensiv und umfangreich. Schließlich ging es darum, wie sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet werden können - mit Einfühlungsvermögen, Respekt und dem nötigen Wissen.

8.November 2014

Feier zum 15jährigen Bestehen

Die Feier begann nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Werner Fabig mit einer ökumenischen Andacht der  Diakone Ruhwedel der ev.Kircherngemeinde und Diakon Wittwer der kat.Kirchengemeinde.   Nach dem Totengedenken der Begleiterinnen sprachen Grußworte Bürgermeister Dietmar Persian ,Christel Grimm als Vorsitzende der Dachorganisation IGSL und Andreas Holthaus vom Förderverein Christliches Hospiz Berg.Land.

Danach präsentierte Birgit Schuster mit ihrem Schnuppe-Figurentheater. eine poetische Geschichte. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Klezmer Ensemble Tangoyim & Sabine Schmelzer-Beversdorf.

 

Die Hospizgruppe gab aus Anlass des Jubiläums eine 24seitige Festschrift heraus, in der sowohl ihre Aufgaben und Wirken, wie auch Berichte über Begleitungen  und Anderes zu lesen sind.

11.Oktober 2014

Am Welthospiztag auf dem Etapler Platgz

 

„Hospiz ist da, wo Menschen sind. Auch bei dir vor Ort“. So lautete das Motto des diesjährigen Welthospiztages.  Liesel Mersmann, Birgit Dembowski und Gisela Hager informierten aus diesem Anlass über die engagierte Arbeit der Hospizgruppe  in Hückeswagen „vor Ort“. Sie sind wie die anderfen 17ehrenamtlichen Begleiterinnen  für schwerstkranke und sterbende Menschen da, wenn die Hilfe der Hospizgruppe gewünscht wird. Sie haben Zeit zum Zuhören, zum Reden und zum Schweigen. Auch den Angehörigen kann es gut tun, einfach einmal jemanden zu haben, der sie versteht und sie ein wenig entlastet. Menschen in der wohl schwierigsten Zeit ihres Lebens nicht allein zu lassen, dafür setzt sich die Hückeswagener Hospizgruppe „vor Ort“ nun schon seit fünfzehn Jahren ein.

 

13.September 2014

Hospizgruppe beim Altstadtfest

Frank Jeschke, der Oh Larry-Ballonmeister, hat unsere Arbeit in wunderbarer Weise gewürdigt.  Er stand am Altstadtfest-Sonntag zweieinhalb Stunden am Infostand der Hospizgruppe vor der Pauluskirche  und zauberte Luftballontiere und Figuren , die er gegen eine Spende von mindestens 3 Euro pro Kreation zugunsten unserer Hospizgruppe an die begeisterten großen und kleinen Zuschauer verschenkte.
Eine sehr gelungene Aktion, für die wir Frank Jeschke sehr herzlich danken.

 

12.September 2014

Werbung auf dem Altstadtfest

Der „ Bauwagen“ des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisch Land stand in der oberen Islandstrasse . Als „ Bauhelfer“ fungierten nicht nur der Vorsitzende Andreas G. Holthaus, sondern auch die Remscheider Bürgermeisterin Monika Hein und Pfarrer Uwe Leicht ,und  viele Mitglieder der Hückeswagener Hospizgruppe .

 

Sie verteilten Prospekte und luden in den Bauwagen zur Besichtigung der Architekten-Pläne ein. Es wurden viele Gespräche geführt, und alle freuten sich über die grosse Resonanz für das Vorhaben, das aber weiterhin auf viele Spendengelder angewiesen ist, damit es realisiert werden kann.

27.März 2014

Vortrag Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

 

Nach der Begrüßung der vielen Besucher durch Dietmar Kurz ( Diakonie-Ausschuss) und Werner Fabig (Hospizgruppe) hörten 120 vor allem ältere, interessierte Hückeswagener im ev. Gemeindezentrum Lindenberg. den Vortrag von Klaus Holland zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Klaus Holland, seit 1982 in der Dachorganisation IGSL tätig und Verfasser der Vorsorgemappe, sagte zu Beginn: „Mein Ziel heute ist, dass Sie wissen, ob Sie etwas tun sollen“. Damit bezog er sich auch auf die Artikel des Grundgesetzes, in welchem der freie Wille und die Würde des Menschen an oberster Stelle stehen.

 

Weil Klaus Holland selbst als ehrenamtlicher Begleiter tätig ist, kann er sehr gut nachvollziehen, welche Fragen gestellt werden. Es sei immer die Frage“ Wer soll für mich entscheiden, in meinem Sinne, wenn ich es selbst nicht mehr kann“. Die ausgefüllte Vorsorgevollmacht gilt aber nur dann, wenn der Mensch selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. Allerdings muss der benannte Betreuer den Willen kennen. Deshalb sei es wichtig, nicht im stillen Kämmerlein allein für sich sondern im Gespräch  mit den Angehörigen die Vorsorgevollmacht zu erstellen

 

Bei einer schweren Erkrankung solle der Arzt nahestehende Personen auch befragen, ob es Anzeichen für eine Willensänderung gäbe. Bei einer solchen Situation verwies der Redner auf die Palliativmedizin, mit welcher die Schmerzen des Patienten vermindert und des Lebensende erträglich gestaltet werden können. Er war erfreut zu hören, dass der Hückeswagener Arzt und Vorsitzende der Hospizgruppe, Werner Fabig, die entsprechende Qualifikation hat.

 

Die guten Erklärungen des Referenten mit Schilderungen aus dem eigenen Erleben veranlassten viele Besucher, sich von der Koordinatorin Friedhilt Busch die von der IGSL herausgegebene Vorsorgemappe zu kaufen.

12.März 2014

Mitgliederversammlung

 

Über dreißig  Mitglieder und einige Gäste kamen zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Werner Fabig und dem Totengedenken von Sieglinde Paffrath berichteten Claudia Weber und Ruthild Günther im Wechselspiel von Fragen und Antworten über ihre praktische Arbeit. Frau  Weber ist seit vielen Jahren Begleiterin, Frau Günther ist erst seit kurzem mit der Ausbildung fertig.


Auf die Frage von Claudia Weber an  Ruthild Günther wie sie auf die Idee gekommen sei, sich in der Hospizarbeit zu engagieren, hörten die Anwesenden: „„Ich suchte eine neue, ehrenamtliche Arbeit, die mit Menschen zu tun hat. Bei der ich etwas weiter geben kann, von dem, was ich erlebt habe .Ich habe selbst erlebt, wie ohnmächtig man sich als Familie fühlt, wenn ein Angehöriger krebskrank wird, und welche Fragen aufkommen. Der Dienst an Menschen auf dem letzten Weg, wie auch Trauer überwinden ist eine gute diakonische Arbeit, die wir als Christen auch wahrnehmen dürfen.“


Weil Frau Günther noch nicht im Einsatz war ,antwortete sie auf  die Frage, ob sie sich schon Gedanken gemacht habe, wie die erste Begleitung aussehen könne:„Ich wünsche mir Menschen, mit denen ich noch reden kann, wobei ich offen bin für gemeinsames Schweigen und Mitfühlen.“


Im Tätigkeitsbericht der Koordinatorin berichtete Friedhild Busche von 39 Begleitungen im vergangenen Jahr, die von 19 ehrenamtlichen Begleiterinnen betreut wurden, und sagte:“Unsere Motivation sind Menschen, die Hilfe brauchen.“


Nach dem letztmals vorgetragenen Kassenbericht von Edgar Schmitz , der danach von Werner Fabig nach 8jähriger Tätigkeit mit einem Geschenk verabschiedet wurde ,stand turnusgemäß auch die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Einstimmig wiedergewählt wurden Werner Fabig als 1.Vorsitzender , Gerhard Welp als stellv. Vorsitzender, und die Beisitzerinnen Claudia Weber und Birgit Dembowski.  Ebenso wurde zur neuen Schatzmeisterin  Dagmar Wolf gewählt.

8.Januar 2014

Drei neue Begleiterinnen

Aus den Händen vom Vorsitzendsen Werner Fabig und der Koordinatorin Friedhilt Busche erhielten beim Gruppenabend drei neue Begleiterinnen nach Abschluss Ihrer Ausbildung ihre Zertifikate

18.Dezember 2013

Hospiz-Befähigungskurses: Drei neue Begleiterinnen für Hückeswagen

Foto: Roland Keusch

Drei Frauen aus Hückeswagen ließen sich gemeinsam mit elf weiteren Mitstreitern aus den Nachbarstädten Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen zu Hospizbegleiterinnen ausbilden. An fünf Wochenenden und acht Themenabenden haben sie sich zusammen mit den beiden Kursleiterinnen, der Sozialpädagogin Marina Weidner und der Theologin Friedhilt Busche, intensiv darauf vorbereitet, schwerkranken und sterbenden Menschen beizustehen.

 

Die Hospizgruppe Hückeswagen freut sich, die drei Neuen, Marita Bieg, Ruthild Günther und Barbara Salomon, an ihrem ersten Gruppenabend im neuen Jahr herzlich willkommen zu heißen. „Denn wir brauchen auch Verstärkung“, sagt die Koordinatorin Friedhilt Busche, „ mit den drei Neuen werden wir dann 2014 mit gesamt 19 Hospizbegleiterinnen für die Menschen in Hückeswagen da sein, die unsere Hilfe brauchen.“ Und für alle, die auch in unserer Hospizgruppe mitarbeiten wollen: Der neue Befähigungskurs beginnt im Mai. Für Fragen und Anmeldung steht die Koordinatorin (Tel.: 02192 – 9334858) sehr gern zur Verfügung.

 

Friedhilt Busche

12.Dezember 2013

Spende vom Altstadtfest

In der Adventszeit sind die Herzen offen. Da passte es gut, dass Ernst Wüster und Horst Hebbinghaus sich bei der Hospizgruppe gemeldet hatten, um vom Bauernstand auf dem Altstadtfest eine Spende von 400.-€ zu übergeben. Darüber freuten und bedankten  sich der Vorsitzende Werner Fabig, sein  Stellvertreter Gerhard Welp und die Koordinatorin Friedhilt Busche sehr .

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Wie schon seit über 30 Jahren hatten beim Altstadtfest im September fast 60 Landfrauen und Landwirte mitgemacht und 2013 durch den Verkauf von Kuchen, Schnittchen und dem beliebten Pharisäer einen Reinertrag von 400.- erzielt. Wie die beiden Landwirte erzählten wird in jedem Jahr eine andere bedürftige Gruppe in Hückeswagen , nun zum ersten Mal die Hospizgruppe, unterstützt.

 

Friedhilt Busche sagte, das Geld solle für Fortbildung der ehrenamtlichen Begleiterinnen z.B. zum Thema Demenz , aber auch als Dankeschön für ihre schwere Arbeit dienen.

 

Werner Fabig gab seiner Freude darüber zum Ausdruck, dass in diesen Tagen wieder drei Begleiterinnen aus Hückeswagen ihre Ausbildung beendet haben. Sie werden Anfang Januar in die Gruppe eingeführt. Auch 2014 wird ein neuer Befähigungskurs starten, zu welchem gern noch Anmeldungen entgegen genommen werden.

 

Weil bei vielen Begleitungen immer wieder das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angesprochen wird , kommt dazu am  20.Februar nächsten Jahres  als Gastreferent Klaus Holland zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Hospizgruppe mit dem Diakonieausschuss der evangelischen Kirchengemeinde.